Österreichs stärkstes Team
für EUROPA

WERNER KOGLER

Niemals zuvor war der Satz so wichtig:

Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt. Wir brauchen eine ökologische Schubumkehr, denn die Klimakrise ist eine Existenzfrage. Nur die Grünen kämpfen für ökologische Gerechtigkeit für diese und zukünftige Generationen.

Bei der Europawahl am 26. Mai stehen Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit auf dem Spiel. Denn die Orbáns, Salvinis, Le Pens und die Straches wollen zurück zum uralten, nationalistischen und brandgefährlichen ,Europa der Vaterländer.

Wir werden unsere Heimat Europa vor den alten Nationalisten und den neuen Rechtsextremen schützen.

Gleichzeitig gilt: Wer Europa liebt, muss die Europäische Union neu aufstellen. Und zwar radikal.
Wir brauchen eine EU, die die Umwelt und das Klima schützt, denn klar ist, dass ein erfolgreicher Kampf gegen den drohenden Klimakollaps nur gemeinsam gelingt.

Es braucht auch eine Revolution in der Landwirtschaft. Denn aus einem kranken System mit gigantischen Tierfabriken und vergifteten Böden, können keine gesunden Lebensmittel kommen. Damit das gelingt müssen wir unser Wirtschaftssystem modernisieren, die Privilegien der Konzerne abschaffen, und die global agierenden Player zu gerechten Steuerleistungen verpflichten. Das geht aber nur mit einem starken Europa, das mehr ist, als eine bloße Wirtschafts- und Währungsunion. Unser Ziel ist eine echte Sozialunion, die regional differenzierte Mindestlöhne und eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung auf Schiene bringt.

Bei dieser Europawahl geht es schlicht um den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Es geht um Umwelt- und Klimaschutz, eine giftfreie Landwirtschaft, ein gerechtes Steuersystem, es geht um sozialen Zusammenhalt, Gleichberechtigung und unsere europäischen Werte.

Europa ist unsere gemeinsame Heimat. Wir brauchen Europa. Europa braucht uns.

Über:

Werner Kogler wurde 1961 in Hartberg geboren und studierte in Graz Volkswirtschaft und Jus. In den 80er-Jahren war er in der Grazer Gemeindepolitik tätig, ab 1994 arbeitete er im Grünen Parlamentsklub in Wien. 1999 zog er als Abgeordneter in den Nationalrat ein, zehn Jahre später wurde er stellvertretender Bundessprecher und danach auch Europasprecher seiner Partei

SARAH WIENER

Diese Europawahl ist eine Schicksalswahl. In den nächsten fünf Jahren wird im EU-Parlament darüber entschieden, welche Zukunft wir unseren Kindern und Kindeskindern ermöglichen.

Bis gestern war die Welt noch in Ordnung. Es gab Wildblütenwiesen voller Schmetterlinge und in jedem Garten wuchsen bunte, würzige Tomatensorten. Jetzt ist die Vielfalt zum Großteil abgeschafft und global agierende Großkonzerne entscheiden, was wir serviert bekommen: Fleisch von Hochleistungstieren, genmanipuliertes Saatgut und Sorten, die nur noch mit Pestiziden und Kunstdünger überleben können.

Sie verkaufen uns Nahrungsmittel, von denen wir nicht wissen, wer sie wo hergestellt hat und was sich darin befindet.

Wir haben uns daran gewöhnt, Chemie zu essen, die nichts in unserem Körper zu suchen hat. Eine Industrie gaukelt uns durch bunte Verpackungen Vielfalt vor, die doch gerade abgeschafft wird. Wir haben eine Fleischindustrie, in der fühlende Mitgeschöpfe qualvoll durch ganz Europa gekarrt werden.

Aber wir wollen nicht fremdgefüttert werden. Ich bin überzeugt, wir alle wollen das Gute und Schöne befördern. Wir wollen vielfältige und frische Lebensmittel, sauberes Wasser und ein würdevolles Leben für alle.

Es ist daher hoch an der Zeit aufzustehen, gerade auch weil die Meinungs- und Pressefreiheit angegriffen wird und uns rechte Nationalisten mit dem Schüren von dunklen Ängsten den Nachbarn zum Feind machen.
Ich will nicht zulassen, dass Großkonzerne keine Steuern zahlen, Handwerk und Gewerbe an die Wand drücken und unsere Regionen ausbluten.

Wir brauchen Respekt vor dem Gegenüber und der Schöpfung. Wir brauchen neue mutige Ideen und Vorschläge.

Wir müssen nachhaltige Landwirtschaft und ein lebendiges und vielfältiges Dorfleben befördern und das Zerstörende benennen und bekämpfen. Unser aller Zukunft muss Vielfalt schützen und bewahren. Vielfalt unter Menschen, Tieren und Pflanzen. Das können wir. Das schaffen wir.

Fangen wir am 26. Mai damit an. Bei der Europawahl. Bitte gehen Sie wählen.

Über:

Sarah Wiener wuchs in Wien auf und hat in Berlin das Kochhandwerk gelernt. Sie ist erfolgreiche Unternehmerin und seit 2015 auch Bio-Bäuerin und Imkerin. Sarah Wiener wurde mit ihren Kochbüchern und „Kulinarischen Abenteuern“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Mit der Ernährungsinitiative ihrer Sarah-Wiener-Stiftung „Ich kann kochen!“ hat sie bereits 150.000 Kindern das Kochen schmackhaft gemacht.

MONIKA VANA

Im Europaparlament droht eine Mehrheit von rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien, die zunichtemacht, was jahrzehntelang aufgebaut wurde: Friede, Freiheit, Demokratie. Eine Mehrheit, die wieder Grenzen aufbaut, den Rechtsstaat mit Füßen tritt, die Rechte von Frauen, von lesbischen, schwulen, bi*, trans* und intergeschlechtlichen Personen, von kritischen NGOs beschneidet, Andersdenkende willkürlich inhaftieren will und die Gesellschaft spaltet.

Die Frage dieser Europawahl lautet: Gemeinsam voran oder getrennt zurück?

Für grenzüberschreitende Herausforderungen gibt es keine nationalen Lösungen. Deshalb sind starke Grüne im EP wichtiger denn je. Wir Grüne sind die einzige politische Kraft, die Europa ernsthaft retten will. Weil wir es verändern wollen, weil wir es weiterentwickeln wollen. Es braucht mehr Geld für Bildung, zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, für Klimaschutz und Frauenprojekte, statt Milliardensubventionen für die Rüstungsindustrie.

Ohne jede Not und öffentliche Diskussion ist Österreich dem EU-Militärbündnis PESCO beigetreten. Ein Skandal, der die unsere Neutralität gefährdet. Rot-Schwarz hat‘s beschlossen, Türkis-Blau umgesetzt. Und die NEOS? Sie schwimmen nicht nur in diesem Aufrüstungs-Strom mit, sie rudern kräftig weiter und fordern eine EU-Armee – ein gefährlicher Irrweg! Friede hängt untrennbar mit Abrüstung zusammen – das ist es, was Europa braucht.

Friede ist vor allem auch sozialer Friede. Wir brauchen endlich europaweit verbindliche soziale Mindeststandards für Löhne und Einkommen, eine Europäische Arbeitslosenversicherung und einen Stopp bilateraler Handelsverträge, die Ungleichheiten verstärken. Gegen große Widerstände konnten wir im EP eine Mehrheit für die Herausnahme der öffentlichen Dienstleistungen aus dem TiSA-Abkommen gewinnen. Trinkwasser, Bildung und Gesundheit sind keine Handelsware und dürfen nicht privatisiert werden! Dieser Kampf wird weitergehen.

Über:

Monika Vana ist Europäerin mit Leidenschaft, Hartnäckigkeit, und Durchsetzungsvermögen; seit über 20 Jahren in der Europapolitik, seit fünf Jahren Europaabgeordnete mit den Schwerpunkten Sozial-, Frauen-, Budget- und Regionalpolitik sowie öffentlichen Dienstleistungen.

THOMAS WAITZ

Gesunde Lebensmittel und eine saubere Umwelt- Agrarwende jetzt!

Diese Europawahl und das nächste EU-Parlament werden über die Zukunft unserer Lebensmittelerzeugung entscheiden. Soll mit unseren Steuergeldern weiterhin eine Agrarindustrie subventioniert werden, die Gifte auf unser Essen sprüht, Tierleid am laufenden Band erzeugt und mit Monokulturen das Artensterben beschleunigt?

Oder schaffen wir eine Neu-Orientierung und unterstützen die dringend notwendige Agrarwende hin zu regionaler, ökologischer und gentechnikfreier Landwirtschaft, die einen Beitrag zum Klimaschutz leistet und Umweltschutz, Tierwohl und gesundes Essen garantiert?

Im Pestizid-Ausschuss ist es uns Grünen gelungen, die Chemiekonzerne in die Pflicht zu nehmen: Sie müssen ihre Studien zu den Gefahren von Pestiziden - wie zum Beispiel Glyphosat und die Bienen-Killer Neonicotinoide - veröffentlichen. Zusammen mit Tierschutz-Aktivist*innen und Veterinärmediziner*innen decken wir Tiertransportskandale auf, die gegen die Spielregeln für Tierschutz verstoßen.

Die Chemie- und Agrarkonzerne haben kein Interesse daran, Tierwohl zu fördern, eine pestizidfreie Landwirtschaft zuzulassen oder gesunde Lebensmittel zu produzieren.

Viele mittelständische Bauernhöfe sperren zu, weil ihnen die Industrie für gute Qualität keinen fairen Erzeugerpreis zahlt. Deshalb kämpfe ich im Europäischen Parlament dafür, dass künftig Umweltschutz, Klimaschutz, Tierwohl und gesunde Lebensmittel mit EU-Förderungen unterstützt werden. Dagegen steht die geballte Lobby- Macht der Agrarkonzerne.

Und ja - das sind harte Gegner. Dafür ersuche ich euch um eure Stimme - bei der Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai.

Über:

Thomas Waitz wurde 1973 als Sohn eines Eisenbahners in Wien geboren und ist Biobauer und Forstwirt. 2017 übernahm er das Mandat von Ulrike Lunacek im Europäischen Parlament. Seit 1994 ist er als Forst- und Landwirt in der Südsteiermark tätig. Waitz engagiert sich in der grünen Bauern-Organisation der Steiermark und Österreichs und ist im Europa-Vorstand der Grünen vertreten.

OLGA VOGLAUER

»Wir bringen Europa dorthin, wo wir Menschen zuhause sind!« ist unser Credo.

Für ein Europa der Regionen dürfen wir nicht zulassen, dass die Rechtspopulisten die Geschichte dieses einzigartigen Friedensprojektes Europa umschreiben! Rechte Hetze hat im europäischen Parlament nichts verloren.

Wir Grünen sind Teil einer europäischen Bewegung, die durch eine gemeinsame Vision, Mission und Leidenschaft vereint ist - eine Union, die die Welt anführt, indem sie die Menschen und den Planeten schützt.

Unsere Bäuerinnen und Bauern erleben nun beinahe jedes Jahr die Auswirkungen des Klimawandels hautnah - Ernteausfälle durch Dürre, Forstschäden durch Sturm, Hochwasser und Überflutungen. Es braucht die richtigen Antworten, hin zur enkeltauglichen Landwirtschaft und einer sauberen Umwelt. Mit biologischer Landwirtschaft schaffen wir ein gutes Leben für alle! Wir sind überzeugt, dass nur eine biologische Landwirtschaft uns Menschen nachhaltig ernähren kann. Bio ist die Zukunft! Wir werden den Übergang von der industriellen Landwirtschaft und gentechnisch veränderten Organismen auf nachhaltige Anbauformen wie ökologische und agroökologische Lösungen vorantreiben.

Europas Zukunft ist grün.

Die Verkehrs- und Energiewende kommt. Das stärkt unsere ländlichen Regionen und das gibt unserer Jugend Zuversicht. Um dies zu erreichen, braucht es eine transparente Politik, die Rechtsstaatlichkeit und sozialen Frieden sichert. Dafür stehen wir Grüne.

Über:

Olga Voglauer, geboren 1980, studierte auf der BOKU Agrarökonomie. Beruflich hat sie sich der Regionalentwicklung und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Slowenien und Italien verschrieben, bis sie 2010 den elterlichen Bio-Betrieb gemeinsam mit ihrem Mann übernahm. Heute ist Olga Biobäuerin und erfolgreiche Vermarkterin ihrer „Olga-Milch“ .

THOMAS SCHOBESBERGER

Wir, die jungen Europäerinnen und Europäer, wir leben Europa und wir leben den European Way of Life. Erasmus, Interrail und der europäische Kampf gegen den Klimawandel haben uns vor Augen geführt, wie rückschrittlich und hinderlich die Nationalstaaten und ihre Grenzen geworden sind. Unsere größere Heimat, das ist Europa!
Und unser European Way of Life, der bedeutet: Wir schauen aufeinander, wir schauen auf die Umwelt und wir schauen auf die Demokratie.

Die Jugend Europas lebt den European Way of Life: aufeinander schauen, auf die Umwelt schauen, auf die Demokratie schauen.

Die Nationalstaaten stehen uns dabei nur im Weg herum. Die Richtung nach vorne ist klar: Wir brauchen den revolutionären Akt der Neugründung Europas durch die Jugend Europas als Europäische Republik, in der die gemeinsame Sache, das Gemeinwohl aller Europäerinnen und Europäer, im Zentrum steht.

Für uns junge Europäerinnen und Europäer ist der European Way of Life der Weg zur grünen Republik Europa. Gehen wir ihn!

Und diese Europäische Republik muss in ihrem Herzen grün sein: Freiheit, Demokratie, Klima- und Umweltschutz, Sozialstaat, Gleichstellung, Gemeinwohl, Tierschutz und vieles mehr. Dafür müssen wir weg von der Massentierhaltung und ihren Treibhausgasen. Wir brauchen EU-weite Kerosin- und Ökosteuern, eine europäische Arbeitslosenversicherung, ein freies und offenes Internet, in dem wir unsere Träume spinnen und unseren Einfallsreichtum ausleben können. Und all das muss garantiert werden von einem vollwertigen Europäischen Parlament als einzige Institution, wo unsere Interessen verhandelt werden.

Thomas Schobesberger:

In Linz geboren, in Europa aufgewachsen, mit Erasmus zum Europäer geworden. Seit 2009 bei den Grünen, seit 2018 Grüner Bezirksrat in Meidling. Veganismus- und Tierschutzaktivist, Mitbegründer des Grünen Tierschutzforums. Verliebt in Europa und unzufrieden mit dieser EU.